Wir haben uns mit Michael Masberg, Associate Creative Director bei battleROYAL, getroffen und über unsere Kollaboration mit dem Hans Christian Andersen Festival gesprochen. Er sagt uns, wie dieses Projekt von der COVID-19-Pandemie betroffen ist und welche Perspektiven am Horizont warten.

Beschreibe uns kurz das geplante Projekt, an dem du gearbeitet hast.

Wir haben das zentrale Erlebnis für das für 2020 geplante H.C. Andersen Festival in Odense, Dänemark, entworfen. Das jährliche, einwöchige Festival ist mit mehr als 500 kulturellen Aktivitäten eines der größten Kulturereignisse in Dänemark. Es findet im Stadtzentrum von Odense, der Heimatstadt des berühmten Schriftstellers Hans Christian Andersen, und zu Ehren eines der größten Geschichtenerzähler der Welt statt. Einige der Leitmotive des Festivals sind Möglichkeiten, Gemeinschaft, Phantasie und Innovation. Wir haben diese Motive aufgegriffen und sie in eine einzigartige, gemeinschaftliche Erfahrung umgesetzt.

Wann wusstest du mit Sicherheit, dass das Projekt abgesagt wird? Und wie bist du mit diesem Moment umgegangen?

Die Festivalleitung traf diese Entscheidung recht früh im April und informierte uns umgehend. Es war die richtige Entscheidung, und wir haben damit gerechnet. Wir haben die Option zudem zuvor diskutiert. Sicher, es war traurig, aber nicht verheerend. Wir holen es nächstes Jahr nach.

Wann erwartest du, dass die Arbeit an dem Projekt wieder aufgenommen wird?

Das Festival wird nächstes Jahr wieder stattfinden, und wir werden ein Teil davon sein. Die Vorbereitungen werden dieses Jahr beginnen.

Wird es eine Wende für das Projekt geben?

Natürlich. Alles ändert sich schnell, insbesondere in den Bereich  Digitalisierung und Mixed Reality. Wir erleben derzeit eine Art Evolutionssprung. Die Menschen gewöhnen sich an die neuen Möglichkeiten, davon gibt es kein Zurück.

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© Paul Gärtner

Welchen Einfluss hat diese Wende auf das Projekt?

Das Festival im Jahr 2021 wird nicht dasselbe sein wie das ursprünglich für 2020 geplante. Wir hatten immer die Absicht, die Menschen lokal und global aktiv einzubeziehen. Mit den neuen Möglichkeiten hybrider Veranstaltungen, die wir derzeit für verschiedene Anlässe entwickeln, können wir die Beteiligung sogar noch erweitern. Das ändert nichts am Projekt, sondern unterstützt unsere ursprüngliche Absicht.

Was hast du am meisten während der Covid-19-Zeit vermisst?

Menschen umarmen.

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